Richard Sennett – „Was hält uns zusammen?“

Präsentation des SRF

Richard Sennett ist zu Gast in der SRF Sternstunde Philosophie bei Yves Bossart – Er gehört zu den wichtigsten Intellektuellen unserer Zeit. Im Zentrum seines Denkens steht der Mensch und die Frage, was der Kapitalismus, die heutige Arbeitswelt und die zunehmende Verstädterung aus uns machen. Yves Bossart hat den weltbekannten Soziologen in Berlin getroffen. Eigentlich wollte er Musiker werden. Doch dann missglückte eine Operation an der linken Hand. Heute gehört Richard Sennett zu den einflussreichsten Intellektuellen weltweit. In seinem Bestseller «Der flexible Mensch» zeigte der in London und New York lebende Soziologe, wie sich prekäre Arbeitsbedingungen auf den Charakter des Menschen auswirken. In seinen Büchern «Handwerk» und «Zusammenarbeit» fragte er, was gute Arbeit ist und wie wir den sozialen Zusammenhalt stärken können. Und sein aktuelles Buch «Die offene Stadt» untersucht, wie Städte aussehen müssen, damit soziale Durchmischung gelingt und ein gutes Leben möglich ist. Yves Bossart spricht mit dem 75-jährigen Meisterdenker über sein bewegtes Leben und die Grundzüge seines Werks.

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Klaus Theweleit – „Second Order Television“

Wann Klaus Theweleit diesen interessanten Vortrag gehalten hat, ist ungewiss. Das („Amateur“-)Video wurde am 4 Okt. 2013 hochgeladen. Mehr Infos dazu willkommen…

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Theweleit wurde 1942 im ostpreußischen Ebenrode – heute Nesterow, Russland – als Sohn eines Eisenbahnbeamten geboren und wuchs nach der Flucht der Familie in Schleswig-Holstein auf. Er studierte Germanistik und Anglistik in Kiel und Freiburg. Sein Studium finanzierte er durch Jobs im Hoch- und Tiefbau, auf einer Kieler Werft oder beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg-Mürwik. Von 1969 bis 1972 arbeitete er als freier Mitarbeiter für den Südwestfunk. Als Mitglied des SDS nahm er an der linken Außerparlamentarischen Opposition teil. Dieses Erlebnis und die Auseinandersetzung damit hat Teile seines Werkes, seine wissenschaftlichen und literarischen Methoden, Themen und politische Zielsetzungen entscheidend geprägt. – Mit seiner „summa cum laude“ bewerteten Dissertation Freikorpsliteratur: Vom deutschen Nachkrieg 1918−1923 wurde er 1976 zum Dr. phil. promoviert. Die Doktorarbeit war die Grundlage für das 1977/1978 erschienene zweibändige Werk Männerphantasien. – Nach seiner Promotion wollte ihn die Freiburger Universität aufgrund seiner, so Gerhard Kaiser, „ungezügelten Intelligenz“ kein Proseminar abhalten lassen. Später lehrte er am Institut für Soziologie der Universität Freiburg und an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Von 1998 bis 2008 war er Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 2002 und 2003 war er Fellow des Kollegs Friedrich Nietzsche. – Theweleit lebt in Freiburg, ist als freier Autor tätig und hat Lehraufträge in Deutschland, den USA, der Schweiz und Österreich.

Quelle / Werk / Bibliographie > wikipedia

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Daniel C. Dennett @ SRF

> Daniel C. Dennett – Geist, Gott und andere Illusionen <
(Video ~ 60 mn / Sendung vom 18. Februar 2018)

dennett

Präsentation des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen)

Daniel Dennett ist einer der einflussreichsten Philosophen weltweit. Er ist Atheist, Darwinist und Materialist. Für ihn sind wir Menschen nicht mehr als ein komplexes Stück Materie, den Naturgesetzen unterworfen. Mit Yves Bossart spricht er über unser Bewusstsein, die Freiheit und den Glauben.

Für Daniel Dennett gibt es nichts Übernatürliches. Alles sei prinzipiell naturwissenschaftlich erklärbar, meint der Starphilosoph. Auch unser Bewusstsein. Gefühle und Gedanken seien, ebenso wie unser Ich, nichts weiter als Illusionen, die das Gehirn erzeuge, um einfacher funktionieren zu können. Der Geist sei letztlich nicht mehr als das Gehirn und somit ein Produkt der Evolution, wie alles in der Welt. Aber wie können aus materiellen Vorgängen im Gehirn Gefühle entstehen? Wie können wir Menschen frei sein, wenn unser Denken vom Gehirn abhängt? Und woher weiss er eigentlich, dass es Gott nicht gibt? Yves Bossart spricht mit dem streitbaren Materialisten und Atheisten über die grossen Rätsel und fragt, warum es keine sind.

Literatur:

  • Daniel Dennett: «Süsse Träume: Die Erforschung des Bewusstseins und der Schlaf der Philosophie». Suhrkamp, 2007
  • Daniel Dennett: «Den Bann brechen: Religion als natürliches Phänomen». Insel-Verlag, 2008.
  • Daniel Dennett: «Von den Bakterien zu Bach – und zurück: Die Evolution des Geistes.» Suhrkamp, 2018 (erscheint)

Quelle > Sternstunde Philosophie

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Nota Bene

Bibliographie und viele frei zugängliche Essays (EN) auf der
> Homepage von D.C. Dennett an der Tufts University <

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Dietmar Kamper († 2001) an Paul Virilio († 2018)

Nota Bene

Dietmar Kamper (geb. 1936) hat diesen Text im Zuge der Anschläge des 11. September und kurz vor seinem krankheitsbedingten Tod am 28. Oktober 2001 in Berlin geschrieben. – Die französische Übersetzung hat er Paul Virilio (1932-2018) gewidmet.

Assoziationen. Sieben abgewehrte Sätze über Kunst, Terror und Zivilisation

Erstens

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts, im Jahre 1164, verriet Raschid al-din Sinan, der berüchtigte Alte vom Berge, Führer der Assassinen, seinem Lieblingsschüler jene Worte, die sein eigener Lehrer Hassan i Sabbah II auf der Bergfeste Alamut buchstäblich aus sich herausgestoßen hatte: in einer öffentlichen Feierstunde warf der Lehrer den Koran fort, den er jahrelang studiert hatte, verkündete das Ende des Gesetzes und rief das tausendjährige Reich der Freiheit aus. „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“. Dies war das Losungswort, ein unwiderruflicher Einstieg in die Kritik der Zivilisation, die erste Zeile im Kanon eines kommenden Glaubensbekenntnisses der Brüder und Schwestern vom freien Geist (wie Greil Marcus schreibt). Die Blasphemie ist eine Zeitbombe des „Bösen“, die sofort zur Distanzierung und Diskriminierung der gesamten zivilisierten Welt führte und die Assassinen, harmlose Haschischesser, zu „Mördern“ auf Lebenszeit, auf Geschichtszeit, auf Weltzeit machte. Auf der anderen Seite sorgte das proklamierte Ende des Gesetzes in den Hochreligionen, auch im Islam, für ähnliche Ungereimtheiten. Hassan i Sabbah II ließ alle enthaupten, die dem Losungswort nicht folgen wollten oder konnten und beförderte so die vom Gesetz „Erlösten“ auf der Stelle in ein Gefängnis, dessen Mauern aus Bildern der Freiheit bestanden. Nie seit Anfang der Welt waren die Menschen derart unter Zwang und derart der Schonungslosigkeit eines leeren Himmels ausgesetzt.

Zweitens

„Alle Kultur hat blutige Füße“ (Heiner Müller). In der Zeit des Vergessens wurden die von der Kultur verursachten Massaker einer Anfangsbarbarei zugeschrieben, die es nie gegeben hat. Das Barbarische ist eine Abspaltung der Moderne und gehört in die apokalyptischen Endzeiten. Ernsthafte genealogische Versuche konnten hingegen beweisen, daß keine große „Kulturleistung“ ohne Gewalt ausgekommen ist. Zugleich breitete sich sofort nach dem gewalttätigen Anfang ein lähmendes Entsetzen und Schweigen aus, das oft erst nach Jahrzehnten, nach Jahrhunderten peu a peu aufhörte. Bazon Brock hat eine Forschergruppe „Kunst + Krieg, Kultur + Strategie“ ins Leben gerufen, die die geringen Chancen der Zivilisation gegen die Blutspur der Kultur erforschen soll. Interessant ist das von ihm ausgerufene „Theorem vom verbotenen Ernstfall“. Es „begründet die Eichung kultureller Aktivitäten am Maßstab des Unterlassens, des Verhinderns. Ihm zufolge gilt es, in die Geschichtsschreibung und in die politische Prospektion auch jene Ereignisse als bestimmend, folgenreich, großartig aufzunehmen, die nicht geschahen, weil man sie verhinderte. Die Geschichte dessen, was nicht geschah, die Geschichte des Unterlassens, Nicht-Tuns gilt es in kultureller, politischer, sozialer Hinsicht zu entwickeln“ (Prospekt Forschergruppe Kultur + Strategie, Herbst 2001).

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Kritiknetz

Es wäre an der Zeit, die geneigte Leserschaft von philochat auf eine ihr vielleicht noch unbekannte Quelle hinzuweisen. Es ist die von Heinz Gess herausgegebene Online-Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft: Kritiknetz.

Dort zum Beispiel:

  • Theodor W. Adorno: Der Jargon der Eigentlichkeit > PDF
  • Walter Benjamin: Gesammelte Briefe (1910-1940) > PDF (~29Mb)
  • Zeitschrift für Sozialforschung (1932-1941) > Inhaltsverzeichnis
  • Die 43 Bände der Marx-und-Engels-Werke > Inhaltsverzeichnis

Und viele aktuelle Beiträge…

 

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Nachtrag zu Wolfgang Kaempfers Zeittheorie

Folgende Überlegungen können als „Nachtrag“ zu Wolfgang Kaempfers Zeittheorie und der dort festgestellten Wechselwirkung zwischen zwei als fortschreitend-irreversibel und zyklisch-wiederkehrend definierten Zeitverläufen gelesen werden. – Gleichzeitig aber versteht sich das hier skizzierte Modell als ein neuer Ansatz, der auch auf anderen und eigenständigen Gedanken zum Problem der Zeit beruht.

Stefan Kaempfer – Berlin, 17.12. 2017

1. – Problemstellung

1.1. – Wolfgang Kaempfers Modell zweier verschiedener Verläufe der Zeit und ihrer Synchronisierung bzw. Desynchonisation („Bruch“) wird im Folgenden auf Lebewesen beschränkt, die über eine „Eigenzeit“ verfügen, deren Verlauf im Sinne eines nicht umkehrbaren Reife- und Altersprozesses irreversibel-endlich ist. – Als vom Modell geforderten Gegenpart nehmen wir eine „Allgemeinzeit“ an, die wir als externen „Zeitgeber“ definieren, über deren Endlich- oder „Unendlichkeit“ wir nicht entscheiden können, die jedoch die Eigenzeiten der verschiedensten Lebensformen dieser Erde überdauert und synchronisiert. Diese Funktion erfordert einen zyklisch-wiederkehrenden Verlauf, der ebenfalls in der Eigenzeit der Lebewesen beobachtbar ist und dort im Dienste der „Selbsterhaltung“ der Organismen steht. – Die Eigenzeit verläuft also einerseits auf einer unumkehrbaren Linie, die über Wachstum, Reife und Alter mit dem Tod der einzelnen Lebewesen endet, andrerseits aber in Zyklen zur Erhaltung der Organismen, die ihre – als „wesentlicher Mangel“ interpretierten – periodisch wiederkehrenden Bedürfnisse zeitlebens befriedigen müssen. Dazu haben sich die Lebewesen einer anderen Zeit anzupassen, welche auch die zyklische Wiederkehr der „Befriedigungsobjekte“ regelt, indem sie alle in einem gegebenen System wirksamen, einander bedingenden Eigenzeiten synchronisiert.

1.2.Wenn man die Bedürfnisse der komplexeren auf unserer Erde lebenden Wesen untersucht, stößt man – neben den berühmt-berüchtigten Zyklen des Fressens und Gefressenwerdens – auch auf eine andere Art von „Bedürfnisbefriedigung“, da die große Mehrzahl der Pflanzen ausschließlich von anorganischen Elementen – wie Licht und Wärme, Kohlendioxid und Wasser – lebt, deren Verfügbarkeit von einem zyklisch-wiederkehrenden Zeitverlauf abhängt, der hauptsächlich von den Bewegungen der Erde um sich selbst und um unsere Sonne, sowie den damit zusammenhängenden klimatischen und saisonalen Bedingungen gesteuert wird. Diese Beobachtung spricht dafür, dass es sich hier um einen lebensnotwendigen „Zeitgeber“ handelt, da auch alle anderen komplexen Lebensformen mittel- oder unmittelbar von den Zyklen der Pflanzenwelt abhängen und sich darüber hinaus ebenfalls auf die durch den Rhythmus der Tage, Nächte und Jahreszeiten bedingten Temperatur- und Lichtverhältnisse, und nicht zuletzt auf die Verfügbarkeit des Trinkwasssers einstellen müssen.Wolfgang Kaempfers Modell eines „Zeitgetriebes“ und der von ihm postulierte „Bruch“ sind nur verständlich, wenn wir diese „natürliche“ mit einer spezifisch „menschlichen“ Zeit vergleichen. – Es ist bekannt, dass der Mensch sich nicht mehr ausschließlich an die Natur, sondern diese – als seine so genannte „Umwelt“ – im Zuge der technologischen „Errungenschaften“ zunehmend an die eigenen – realen oder vermeintlichen – Bedürfnisse anpasst. Nur hört er dadurch keineswegs auf, ein Naturwesen zu sein, wenngleich bestimmte Entwicklungen auch auf die Emergenz eines mehr und mehr „künstlichen“ Geschöpfes hinzudeuten scheinen.Wolfgang Kaempfer (1991) nennt die beiden antagonistischen Zeitverläufe „Geschichts“- und „Verkehrszeit“, erstere auf Veränderung, letztere auf Erhaltung eines gegebenen Systems zielend. Darüber hinaus merkt er einen historisch datierbaren „Geschichtsstillstand“ an, dem er in seinem Modell zweier sich einander bedingenden Geschwindigkeitsvariablen eine „rasende Verkehrszeit“ gegenüberstellt. Somit wäre die menschliche Zivilisation, wie auch andere Autoren behaupten, in eine „posthistorische“ (bzw. „postmoderne“) Phase eingetreten, in der keine Veränderung mehr möglich ist und die okzidentalisierte Menschheit sich den grenzenlos beschleunigten Kreisen ihres kollektiven Selbsterhaltungstriebes ausgesetzt sieht.

1.3. – Aus unserer Sicht ist der in der Tat beobachtbare, so genannte „Bruch des Zeitgetriebes“ im Sinne einer grundlegenden Desynchronisierung nicht systemimmanent zu erklären, sondern beruht auf der Diskrepanz zwischen dem schon von Descartes (1637) formulierten menschlichen Herrschaftsanspruch über die Natur und ihrer „realen Übermacht“ (Adorno & Horkheimer 1947). Dass die technologischen und zivilisatorischen „Errungenschaften“ uns nicht unerheblich von den rauen natürlichen Bedingungen „befreien“, bedeutet keineswegs, dass wir ihnen nicht immer wieder – individuell oder kollektiv, regional oder planetarisch – ausgeliefert sind, nicht zuletzt durch unsere physiologische Konstitution als sterbliche zur Selbst- und Arterhaltung genötigte Lebewesen. Und dass die „Bedürfnisbefriedigung“ nunmehr über globale Netzwerke und Verteilungsprozesse läuft, die vielleicht das schöne Ziel verfolgen, einmal alle menschliche Not zu tilgen, bedeutet nicht, dass dies schon geschehen oder überhaupt realisierbar ist: Angesichts der Ungleichheit der Handelsbeziehungen („Terms of Trade„) und nicht enden wollenden kriegerischen Aggressionen, sowie der flächendeckenden Zerstörung der natürlichen „Ressourcen“ und „Biodiversität“ könnte man fast glauben, dass unser kollektiver „Selbsterhaltungstrieb“ schon in sein Gegenteil umgeschlagen ist.Aus diesen Überlegungen folgt, dass der beobachtete und zu erklärende „Bruch“ auf einer Verselbständigung („Selbstläufigkeit“) der Zeit des Menschen“ (Wolfgang Kaempfer 1994) beruht, die nicht mehr durch einen „natürlichen“ Zeitgeber gesteuert wird. Somit sind auch die hier erkennbaren Desynchronisationsphänomene in erster Linie Auswirkungen des fundamentalen „Bruchs“ zwischen menschlicher und natürlicher Zeit. Denn obwohl die menschliche „Uhrzeit“ nunmehr als systemimmanenter Zeitgeber fungiert, hängt unsere Eigenzeit, wie auch die der verschiedensten Lebewesen, die neben uns diese Erde bevölkern, weiterhin von einem externen Zeitgeber ab. Da sich jedoch die „Zeit des Menschen“ im selben Grade verselbständigt, als wir uns von den natürlichen Bedingungen zu befreien suchen, ist auch der Zeitgeber der Natur für unsere planetarischen Aktivitäten nicht mehr maßgebend, was nur zu einer fortschreitenden Desynchronisation der menschlichen und natürlichen Uhren führen kann, deren teils katastrophale Konsequenzen schon heute als Anzeichen des gescheiterten menschlichen Alleinherrschaftsanspruchs gedeutet werden dürfen.

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Theodor W. Adorno / Ernst Bloch (ein Gespräch, SWF 1964)

 Möglichkeiten der Utopie heute
(Südwestfunk, 6. Mai 1964 – Moderation: Horst Krüger)

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