Kritiknetz

Es wäre an der Zeit, die geneigte Leserschaft von philochat auf eine ihr vielleicht noch unbekannte Quelle hinzuweisen. Es ist die von Heinz Gess herausgegebene Online-Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft: Kritiknetz.

Dort zum Beispiel:

  • Theodor W. Adorno: Der Jargon der Eigentlichkeit > PDF
  • Walter Benjamin: Gesammelte Briefe (1910-1940) > PDF (~29Mb)
  • Zeitschrift für Sozialforschung (1932-1941) > Inhaltsverzeichnis
  • Die 43 Bände der Marx-und-Engels-Werke > Inhaltsverzeichnis

Und viele aktuelle Beiträge…

 

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Nachtrag zu Wolfgang Kaempfers Zeittheorie

Folgende Überlegungen können als „Nachtrag“ zu Wolfgang Kaempfers Zeittheorie und der dort festgestellten Wechselwirkung zwischen zwei als fortschreitend-irreversibel und zyklisch-wiederkehrend definierten Zeitverläufen gelesen werden. – Gleichzeitig aber versteht sich das hier skizzierte Modell als ein neuer Ansatz, der auch auf anderen und eigenständigen Gedanken zum Problem der Zeit beruht.

Stefan Kaempfer – Berlin, 17.12. 2017

1. – Problemstellung

1.1. – Wolfgang Kaempfers Modell zweier verschiedener Verläufe der Zeit und ihrer Synchronisierung bzw. Desynchonisation („Bruch“) wird im Folgenden auf Lebewesen beschränkt, die über eine „Eigenzeit“ verfügen, deren Verlauf im Sinne eines nicht umkehrbaren Reife- und Altersprozesses irreversibel-endlich ist. – Als vom Modell geforderten Gegenpart nehmen wir eine „Allgemeinzeit“ an, die wir als externen „Zeitgeber“ definieren, über deren Endlich- oder „Unendlichkeit“ wir nicht entscheiden können, die jedoch die Eigenzeiten der verschiedensten Lebensformen dieser Erde überdauert und synchronisiert. Diese Funktion erfordert einen zyklisch-wiederkehrenden Verlauf, der ebenfalls in der Eigenzeit der Lebewesen beobachtbar ist und dort im Dienste der „Selbsterhaltung“ der Organismen steht. – Die Eigenzeit verläuft also einerseits auf einer unumkehrbaren Linie, die über Wachstum, Reife und Alter mit dem Tod der einzelnen Lebewesen endet, andrerseits aber in Zyklen zur Erhaltung der Organismen, die ihre – als „wesentlicher Mangel“ interpretierten – periodisch wiederkehrenden Bedürfnisse zeitlebens befriedigen müssen. Dazu haben sich die Lebewesen einer anderen Zeit anzupassen, welche auch die zyklische Wiederkehr der „Befriedigungsobjekte“ regelt, indem sie alle in einem gegebenen System wirksamen, einander bedingenden Eigenzeiten synchronisiert.

1.2.Wenn man die Bedürfnisse der komplexeren auf unserer Erde lebenden Wesen untersucht, stößt man – neben den berühmt-berüchtigten Zyklen des Fressens und Gefressenwerdens – auch auf eine andere Art von „Bedürfnisbefriedigung“, da die große Mehrzahl der Pflanzen ausschließlich von anorganischen Elementen – wie Licht und Wärme, Kohlendioxid und Wasser – lebt, deren Verfügbarkeit von einem zyklisch-wiederkehrenden Zeitverlauf abhängt, der hauptsächlich von den Bewegungen der Erde um sich selbst und um unsere Sonne, sowie den damit zusammenhängenden klimatischen und saisonalen Bedingungen gesteuert wird. Diese Beobachtung spricht dafür, dass es sich hier um einen lebensnotwendigen „Zeitgeber“ handelt, da auch alle anderen komplexen Lebensformen mittel- oder unmittelbar von den Zyklen der Pflanzenwelt abhängen und sich darüber hinaus ebenfalls auf die durch den Rhythmus der Tage, Nächte und Jahreszeiten bedingten Temperatur- und Lichtverhältnisse, und nicht zuletzt auf die Verfügbarkeit des Trinkwasssers einstellen müssen.Wolfgang Kaempfers Modell eines „Zeitgetriebes“ und der von ihm postulierte „Bruch“ sind nur verständlich, wenn wir diese „natürliche“ mit einer spezifisch „menschlichen“ Zeit vergleichen. – Es ist bekannt, dass der Mensch sich nicht mehr ausschließlich an die Natur, sondern diese – als seine so genannte „Umwelt“ – im Zuge der technologischen „Errungenschaften“ zunehmend an die eigenen – realen oder vermeintlichen – Bedürfnisse anpasst. Nur hört er dadurch keineswegs auf, ein Naturwesen zu sein, wenngleich bestimmte Entwicklungen auch auf die Emergenz eines mehr und mehr „künstlichen“ Geschöpfes hinzudeuten scheinen.Wolfgang Kaempfer (1991) nennt die beiden antagonistischen Zeitverläufe „Geschichts“- und „Verkehrszeit“, erstere auf Veränderung, letztere auf Erhaltung eines gegebenen Systems zielend. Darüber hinaus merkt er einen historisch datierbaren „Geschichtsstillstand“ an, dem er in seinem Modell zweier sich einander bedingenden Geschwindigkeitsvariablen eine „rasende Verkehrszeit“ gegenüberstellt. Somit wäre die menschliche Zivilisation, wie auch andere Autoren behaupten, in eine „posthistorische“ (bzw. „postmoderne“) Phase eingetreten, in der keine Veränderung mehr möglich ist und die okzidentalisierte Menschheit sich den grenzenlos beschleunigten Kreisen ihres kollektiven Selbsterhaltungstriebes ausgesetzt sieht.

1.3. – Aus unserer Sicht ist der in der Tat beobachtbare, so genannte „Bruch des Zeitgetriebes“ im Sinne einer grundlegenden Desynchronisierung nicht systemimmanent zu erklären, sondern beruht auf der Diskrepanz zwischen dem schon von Descartes (1637) formulierten menschlichen Herrschaftsanspruch über die Natur und ihrer „realen Übermacht“ (Adorno & Horkheimer 1947). Dass die technologischen und zivilisatorischen „Errungenschaften“ uns nicht unerheblich von den rauen natürlichen Bedingungen „befreien“, bedeutet keineswegs, dass wir ihnen nicht immer wieder – individuell oder kollektiv, regional oder planetarisch – ausgeliefert sind, nicht zuletzt durch unsere physiologische Konstitution als sterbliche zur Selbst- und Arterhaltung genötigte Lebewesen. Und dass die „Bedürfnisbefriedigung“ nunmehr über globale Netzwerke und Verteilungsprozesse läuft, die vielleicht das schöne Ziel verfolgen, einmal alle menschliche Not zu tilgen, bedeutet nicht, dass dies schon geschehen oder überhaupt realisierbar ist: Angesichts der Ungleichheit der Handelsbeziehungen („Terms of Trade„) und nicht enden wollenden kriegerischen Aggressionen, sowie der flächendeckenden Zerstörung der natürlichen „Ressourcen“ und „Biodiversität“ könnte man fast glauben, dass unser kollektiver „Selbsterhaltungstrieb“ schon in sein Gegenteil umgeschlagen ist.Aus diesen Überlegungen folgt, dass der beobachtete und zu erklärende „Bruch“ auf einer Verselbständigung („Selbstläufigkeit“) der Zeit des Menschen“ (Wolfgang Kaempfer 1994) beruht, die nicht mehr durch einen „natürlichen“ Zeitgeber gesteuert wird. Somit sind auch die hier erkennbaren Desynchronisationsphänomene in erster Linie Auswirkungen des fundamentalen „Bruchs“ zwischen menschlicher und natürlicher Zeit. Denn obwohl die menschliche „Uhrzeit“ nunmehr als systemimmanenter Zeitgeber fungiert, hängt unsere Eigenzeit, wie auch die der verschiedensten Lebewesen, die neben uns diese Erde bevölkern, weiterhin von einem externen Zeitgeber ab. Da sich jedoch die „Zeit des Menschen“ im selben Grade verselbständigt, als wir uns von den natürlichen Bedingungen zu befreien suchen, ist auch der Zeitgeber der Natur für unsere planetarischen Aktivitäten nicht mehr maßgebend, was nur zu einer fortschreitenden Desynchronisation der menschlichen und natürlichen Uhren führen kann, deren teils katastrophale Konsequenzen schon heute als Anzeichen des gescheiterten menschlichen Alleinherrschaftsanspruchs gedeutet werden dürfen.

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Theodor W. Adorno / Ernst Bloch (ein Gespräch, SWF 1964)

 Möglichkeiten der Utopie heute
(Südwestfunk, 6. Mai 1964 – Moderation: Horst Krüger)

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Klaus Theweleit: Diese Körper sind von Angst erfüllt (Interview L.I.S.A. 2018)

Anfang des Interviews / (weiter)lesen auf > L.I.S.A.

 

„Der rechte Mob will töten, überall auf der Welt“

L.I.S.A.: Herr Professor Theweleit, Sie haben sich in Ihrer Forschung und in vielen Ihrer Bücher mit Gewalt, die von Männern ausgeübt wird, beschäftigt – vom Terror der Freikorps in Ihrem weitrezepierten Zweibänder „Männerphantasien“ bis zum Amoklauf von Anders Breivik in Ihrer jüngsten Monographie „Das Lachen der Täter“. Darin gehen Sie den Motiven bzw. Antrieben dieser Männer auf den Grund, Angst, Schrecken und Terror zu verbreiten. Wenn man sich die aktuellsten Bilder von gewalttätigen Ereignissen anschaut – so insbesondere die Hetzjagd auf Menschen in Chemnitz -, sehen Sie da Parallelen zu den Männern, die Sie in den oben angesprochenen Büchern untersucht und besprochen haben?

Prof. Theweleit: Hetzjagden auf Menschen haben überall auf der Welt ähnliche Hintergründe. Ideologisch werden sie zwar sehr verschieden „begründet“ – politisch, religiös, lokal verschieden.  „Gründe“ lassen sich für alle Sorten Handlungen auf der Welt immer „finden“; das ist halt das Kreuz mit der sogenannten „Rationalität“. Dinge, die als „tatsächliche“ Begründungen durchgehen könnten, werden dabei eher selten genannt. Das heißt, Begründungen sind in der Regel willkürlich. Das ist den jeweiligen Tätern nicht immer bewusst, manchen aber schon. Die kennen ihre Beweggründe genauer: sie lauten auf töten wollen. Es gibt Menschen – in den verschiedensten Kulturen – die darauf angelegt sind, andere Menschen um sie herum gewaltsam aus ihrem Umfeld zu entfernen. Wie dieser Typus funktioniert, habe ich in Männerphantasien und anderen Büchern beschrieben. Es gibt lokale Abweichungen darin; bei den Chemnitzern sicher besondere Spezifika; zum Beispiel den Umstand, dass in Chemnitz ein Nazi-Netzwerk den Mördern des NSU jahrelang Deckung gab. Aber im Grundsätzlichen ähneln sich solche Täter. Der Hetzmob, der am Sonntag, dem 10. September, in Koethen unterwegs war, beklatschte und bejohlte einen Hetzredner, der brüllte: „Wollt ihr weiterhin die Schafe bleiben, die blöken, oder wollt ihr zu Wölfen werden und sie zerfetzen“. Er rief dazu auf, die politischen Gegner „zu Hause zu stellen“, „vor ihren Türen auf sie zu warten“. Zusammengenommen sind das Mordaufrufe. Der rechte Mob will töten, überall auf der Welt.

„Ursachenforschung ‚professionell‘ gibt es nicht“

L.I.S.A.: Bevor Ursachenforschung professionell betrieben werden kann, finden sich in den Medien bereits zahlreiche Erklärungen, warum Neonazis Menschen durch die Stadt jagen, die nicht so aussehen wie sie meinen, dass diese auszusehen hätten. Zu den Erklärungsmustern gehören unter anderen: „Modernisierungsverlierer“, „abgehängte untere Mittelschicht“, „unbelehrbare Nazis“, „Angst vor Überfremdung“, „typisches Erbe des verordneten Antifaschismus in der DDR“ usw. Überzeugt sie einer dieser Erklärungsansätze?

Prof. Theweleit: Ursachenforschung „professionell“ gibt es nicht. Es handelt sich immer um mehr oder weniger fundierte Spekulationen. Manchmal um reine Phantasien. Am nächsten kommt man „Ursachen“ für Gewalthandlungen, wenn man an den Körperzuständen der jeweiligen Täter ansetzt.

„Unabdingbar zur ‚Erklärung‘ von Gewaltausbrüchen ist die Psychoanalyse“

L.I.S.A.: Wenn man nun versuchen möchte, den Ursachen für diese Gewaltausbrüche und den dazugehörigen Phantasien von einem homogenen Nationalstaat auf den Grund zu gehen, welche Disziplinen bieten am ehesten entsprechendes Analyse- und Erklärpotential? Ist es die Geschichtswissenschaft, die historische Entwicklungen für maßgeblich hält? Ist es die Soziologie, die von sozio-ökonomischen Strukturen und Verhältnissen ausgeht? Ist es die Ethnologie, die sich der kulturellen Codes von Kollektiven annimmt? Oder ist es die Psychoanalyse, die sich den unbewussten Schichten und Strömungen nähert und diese offenlegen möchte?

Prof. Theweleit: Am wenigsten ist da von Historikern (1) zu erwarten. Die können sich nicht einmal darauf einigen, ob entscheidende Obernazis wie Hitler oder Himmler die Judenvernichtung angeordnet hätten (oder vielleicht: nicht), solange sie kein unterschriebenes Dokument dazu in der Hand haben.

Bei den Soziologen (2) sieht es etwas besser aus. Sozio-ökonomische Strukturen spielen immer eine Rolle. Ganz so tumb wie ein Normalhistoriker kann ein halbwegs intakter Soziologe kaum werden. Warum zum Beispiel gerade „Duisburg“ oder „Chemnitz“, können Soziologen genauer darstellen als Historiker (denen dazu natürlich die Dokumente fehlen). Ob SoziologInnen aber entscheidend besser sein können, hängt davon ab, wie gut ihre Verankerung in den Bereichen drei und vier ist.

Die (3) Ethnologie, „die sich der kulturellen Codes von Kollektiven annimmt“, ist eine allgemein unterschätzte und zu wenig beachtete Disziplin. Sie hatte immer unter dem „historischen Materialismus“ marx’scher Schule zu leiden, der „Erklärungen“ politischer Phänomene nach Klassenlagen nicht nur vorschlägt, sondern vorschreibt. Während Ethnologen eher beschreiben, was vorliegt und ausdifferenzieren, was vor sich geht. In gesellschaftspolitischer Theorie – etwa dem Bedenken von Machtstrukturen, wie Foucault es entwickelt – haben Ethnologen aber in der Regel Defizite. Und manchmal einen Mangel an exakten historischen Kenntnissen.

Unabdingbar zur „Erklärung“ öffentlicher (wie privater) Gewaltausbrüche ist die Psychoanalyse (4). Genauer gesagt: sie wäre es. Wenn die Psychoanalytiker, die wir haben, entsprechend wären. Mangel an exakten historischen wie soziologischen Kenntnissen ist jedoch geradezu eins der Markenzeichen der Analytiker-Kaste. (So wie es Markenzeichen von Historikern und teils Soziologen ist, von Psychoanalyse keine Ahnung zu haben; und dies stolz auszustellen). „Sich den unbewussten Strömungen“ zu nähern, um diese „offenzulegen“ – wie Ihre Frage es formuliert – wäre aber ein nicht ausreichendes psychoanalytisches Programm.

Gewalt wird begangen von Menschen, einzeln oder in Verbänden. Menschen sind nicht Abstrakta, deren Handlungen über Zuordnungen wie bewusst/unbewusst zugänglich werden. Menschen leben in Körpern, Menschen sind Körper. Mit dieser Tatsache kommen alle vier der genannten nicht zu Rande.

Quelle / Anmerkungen / Weiterlesen > L.I.S.A.

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Karl Popper – „Lasst Theorien sterben, nicht Menschen!“

Info des Uploaders

Nicht nur Menschen sind sterblich, auch Theorien. Die Fehlbarkeit der Vernunft galt für den Philosophen Sir Karl R. Popper (1902-1994) in der Wissenschaft wie in der Politik. Fehlerhafte theoretische Entwürfe sind genauso zu beseitigen, wie unliebsame Herrscher. Dem Falsifikationskriterium in der Wissenschaft entspricht daher in der Politik das Abwählbarkeitskriterium, durch das sich Demokratien von totalitären Staatsformen unterscheiden. Der Film skizziert Leben und Werk von Karl Popper. Er wurde vor allem durch Beiträge zu Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, zur Sozial- und Geschichtsphilosophie sowie zur politischen Philosophie und zum kritischen Rationalismus bekannt Am Ende fehlen leider ca. 2 Minuten. Aus der Reihe „Philosophie heute“, Uwe Zimmermann 1990,

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Sir Karl Raimund Popper (1902 – 1994), der Begründer des Kritischen Rationalismus, war einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Der weltweit beliebte und vielfach geehrte Philosoph war berühmt für seine sokratische und intellektuelle Bescheidenheit: „Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, soll schweigen und weiterarbeiten bis er’s klar sagen kann.“

Siehe auch > wikipedia

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John Searle: Der Sinn des Bewusstseins (Sternstunde Philosophie)

Präsentation des Schweizer Fernsehens
(3 .Juni 2018)

Seit mehr als einem halben Jahrhundert gehört John Searle zu den einflussreichsten Philosophen der Welt. Mit Wolfram Eilenberger spricht er über die Macht der freien Rede, die Kraft der Imagination und die Schnapsidee von denkenden Maschinen.

Kaum ein Denker hat die Gegenwartsphilosophie so stark geprägt wie John Searle. Ob es um die Komplexität des menschlichen Sprechens geht, das Rätsel des Bewusstseins oder die Grenzen der künstlichen Intelligenz: Searles Thesen und Gedankenexperimente sind ebenso visionär wie provozierend, ebenso griffig wie tiefschürfend. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger erklärt der US-Amerikaner, weshalb er vor Donald Trump genauso wenig Angst hat wie vor dem Tod, warum Computer in Wahrheit nicht denken können und worin er die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft sieht. Tour d’Horizon mit einem der grossen Geister unserer Zeit.

Quelle: https://www.srf.ch/

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Klaus Heinrich – Der Gesellschaft ein Bewusstsein ihrer selbst geben (DLF, nov. 2017)

Klaus Heinrich im Gespräch mit René Aguigah

Diese Audio-Datei ist auf DLF nicht mehr verfügbar (23.9.2018)

Zum Protokoll des Gesprächs > www.deutschlandfunkkultur.de/

Zur Audio-Datei > Klaus Heinrich, Religionsphilosophie (SWF 2013)

 

klaus_heinrich2Klaus Heinrich am 3. Januar 2013 (Photo: Kaempfer)

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